Laufzeitverlängerung: Der Kanzler will’s nicht wissen

Sollen die Kernkraftwerke weiterbetrieben werden oder nicht? Am vergangenen Freitag äußerte sich Bundeskanzler Olaf Scholz endlich zur dieser Frage in einem Interview mit dem Münchner Merkur. Ein klares Nein kommt ihm zwar nicht über die Lippen, doch genau das ist sein Ziel. Von Argumenten aus Fachkreisen will Scholz nichts wissen.

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Zum Jahrestag: Verfassungsbeschwerde gegen den Atomausstieg

Wissenschaftliche Erkenntnisse haben den Atomausstieg verfassungswidrig gemacht. Mitglieder und Freunde des Nuklearia e. V. legen daher Verfassungsbeschwerde ein. Der Gesetzgeber soll den verfassungsgemäßen Zustand des Atomrechts wiederherstellen.

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Kernkraftwerke bieten erhebliche Reserven für den Winter 2022/23

Eine »grün motivierte, ideologische Farce« nennt die Nuklearia das Ergebnis der von Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck im ZDF-Morgenmagazin versprochenen »unideologischen« Prüfung, ob eine Laufzeitverlängerung der Kernkraftwerke möglich und sinnvoll sei. Anders als Bundeswirtschafts- und -umweltministerium behaupten, bieten die Kernkraftwerke für den Winter 2022/23 sehr wohl noch erhebliche Leistungsreserven. Die sollte Deutschland nicht leichtfertig aus der Hand geben. Die Nuklearia fordert den Weiterbetrieb der laufenden Anlagen und die Reaktivierung der zum Jahresende 2021 abgeschalteten Kernkraftwerke. Die technischen und personellen Herausforderungen der Laufzeitverlängerungen sind mit moderatem Aufwand zu bewältigen.

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Angriff auf Saporischschja: Was hätte geschehen können?

Von Dirk Egelkraut, Dominic Wipplinger und Rainer Klute

In der Nacht zum 4. März 2022 brachten russische Invasionstruppen das ukrainische Kernkraftwerk Saporischschja nach Beschuss unter ihre Kontrolle. In der Geschichte der Kerntechnik ist dieses Ereignis beispiellos. »Diese Nacht hätte das Ende der Ukraine, das Ende Europas sein können«, zeigte sich der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj entsetzt und verglich das Geschehen mit dem Reaktorunglück in Tschernobyl. Trifft das zu? Oder dramatisiert Selenskyj die Ereignisse, um Unterstützung durch die NATO zu erhalten? Die Nuklearia erläutert die Geschehnisse, gibt eine sicherheitstechnische Einschätzung ab und fasst weitere Informationen dazu zusammen.

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EU-Kommission nimmt Kernenergie in Finanztaxonomie auf

Kurz vor dem Jahreswechsel hat die EU-Kommission schnell noch ihren lange erwarteten Entwurf einer Taxonomie-Verordnung veröffentlicht. Kernenergie ist danach »grün«, Erdgas übergangsweise auch. Hier ein Überblick und eine erste Bewertung.

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Internationaler Protest gegen Atomausstieg in Berlin

Klimaaktivisten aus aller Welt demonstrierten gegen die Abschaltung der deutschen Kernkraftwerke 

Kernkraftbefürworter aus 20 Ländern und vier Kontinenten versammelten sich am Samstag in Berlin, um gegen den deutschen Atomausstieg zu protestieren. Hauptredner war der amerikanische Klimaforscher Dr. James Hansen. Er hatte bereits 1988 den US-Kongress vor dem Klimawandel gewarnt.

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Klimaforscher James Hansen: Atomausstieg trägt zum Artensterben bei

Der Weiterbetrieb der sechs deutschen Kernkraftwerke kann die Ausrottung von über 100 verschiedenen Tierarten verhindern. Das sagt der Klimawissenschaftler Dr. James Hansen in einer Videobotschaft an die Klimaschützer in Deutschland.

Videobotschaft von Dr. James Hansen

Hansen spricht am kommenden Samstag, 13. November 2021, als Hauptredner auf einer Pro-Kernkraft-Demonstration in Berlin.

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Klimaforscher James Hansen spricht bei Pro-Atom-Demo in Berlin

Für die Kernenergie und gegen die Stilllegung der letzten sechs deutschen Kernkraftwerke protestieren Aktivisten aus Deutschland, Europa und aller Welt am 13. November in Berlin. Angesichts von Energie- und Klimakrise sei der Weiterbetrieb der Anlagen unverzichtbar, die Stilllegung unverantwortlich.

Die Protestaktion findet von 14 bis 17 Uhr auf dem Pariser Platz am Brandenburger Tor statt. Veranstalter sind der Nuklearia e. V. aus Deutschland, FOTA4Climate aus Polen, Mothers for Nuclear (Deutschland, Österreich, Schweiz) sowie die internationale Nuclear Pride Coalition unter dem Label »Stand up for nuclear«. Ausführliche Informationen sind unter https://critical-climate-action.de/ in Deutsch und Englisch verfügbar.

🇺🇸 This press relese is also available in English.

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Climate scientist James Hansen speaks at pro-nuclear demonstration in Berlin

Activists from Germany, Europe and around the world are protesting for nuclear energy and against the closure of the last six German nuclear power plants on November 13 in Berlin. In the wake of the energy and climate crisis, the continued operation of these plants is indispensable, while decommissioning them would be irresponsible.

The protest will take place from 2 to 5 p.m. on Pariser Platz at the Brandenburg Gate. Organizers are Nuklearia from Germany, FOTA4Climate from Poland, Mothers for Nuclear (Germany, Austria, Switzerland) and the international Nuclear Pride Coalition under the label “Stand up for nuclear”. Detailed information are available at https://critical-climate-action.de/ in English and in German.

🇩🇪 Diese Pressemitteilung ist auch auf Deutsch verfügbar.

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Angriff auf Nuklearia-Mitglieder bei Klimastreik

Beim Klimastreik am Freitag vor der Bundestagswahl war die Nuklearia dabei, unter anderem in Köln, Frankfurt, München oder Kiel. In Berlin wurden zwei unserer Mitglieder Opfer eines gewalttätigen Angriffs.

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Kernkraft fürs Klima: Kundgebungen in Augsburg und Gundremmingen

Mit Kundgebungen in Augsburg und am Kernkraftwerk Gundremmingen schließt der Nuklearia e. V. am nächsten Samstag seine diesjährige Reihe von Demonstrationen ab. Der Verein fordert, zum Klimaschutz die verbleibenden sechs Kernkraftwerke weiterlaufen zu lassen.

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Pro-Kernkraft-Demos in Heilbronn und Neckarwestheim

Beschließt der Bundestag keine Gesetzesänderung, wird Deutschland durch die Stilllegung der Kernkraftwerke jedes Jahr zusätzliche 70 Millionen Tonnen klimaschädliches CO₂ ausstoßen. Daher demonstrieren Nuklearia und Mothers for Nuclear am kommenden Samstag (21.8.) für eine Änderung des Atomgesetzes und den Weiterbetrieb der Anlagen. Es ist der fünfte von sechs Aktionstagen der Nuklearia.

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Kernkraft erhalten, CO₂ einsparen: Nuklearia demonstriert in Landshut und am KKW Isar

Der Weiterbetrieb der Kernkraftwerke wäre die wirksamste und preiswerteste Klimaschutzmaßnahme, rechnet der Nuklearia e. V. vor. Dafür demonstriert der Verein am Samstag in Landshut und am Kernkraftwerk Isar. Weitere Demonstration sind in den kommenden Wochen in Heilbronn und Augsburg geplant.

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Internationaler Protest gegen Atomausstieg in Hameln und Grohnde

Für den Weiterbetrieb der Kernkraftwerke demonstrieren Klimaschützer am Samstag in Hameln und am Kernkraftwerk Grohnde. Neben Nuklearia und Mothers for Nuclear sind Umweltaktivisten von FOTA4Climate aus Polen dabei.

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