Chancen und Risiken der Kernenergie nüchtern abwägen

In der neuen Diskussion über die Kernenergie in Deutschland sollten wir Technik wieder faktenbasiert und emotionsfrei bewerten. Nur so lassen sich zweckmäßige und sinnvolle Entscheidungen treffen. – Nuklearia-Vorsitzender Rainer Klute mit einer Antwort auf die Reaktionen auf seinen Gastbeitrag in der ZEIT sowie auf die Gegenrede von Jochen Steinhilber, ebenfalls in der ZEIT.

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Das Risiko, Risiken falsch einzuschätzen

Menschen sind ziemlich schlecht darin, komplexe Risiken einzuschätzen. Wir alle besitzen die angeborene Fähigkeit, sehr schnell Risikoeinschätzungen vorzunehmen. Dabei verwenden wir gedankliche Abkürzungen – oder Voreingenommenheiten –, die uns im Laufe der Evolution geholfen haben. Aber in einer Zeit, die voller abstrakter Informationen ist, müssen wir uns darüber klar werden, dass diese Voreingenommenheiten keineswegs problemlos sind.

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Die Nuklearia bei der Nacht der Wissenschaften in Erlangen

Am Samstag, 19. Oktober 2019, findet in Nürnberg, Fürth und Erlangen die Lange Nacht der Wissenschaften statt. Auch in diesem Jahr ist die Nuklearia wieder mit einem attraktiven Programm dabei. Ihr findet uns in Erlangen und zwar im Palais Stutterheim (Stadtbibliothek, Innenhof), Marktplatz 1.

Wir starten um 14 Uhr mit einem Kinderprogramm, ab 18 Uhr folgen Vorträge zum Naturschutz durch Kernenergie, zur (fehlenden) Verfassungsmäßigkeit des Atomausstiegs, zu Strahlung und Radioaktivität sowie zum Atommüll und Alternativen zur Endlagerung.

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Kernkraft ist weder teuer noch gefährlich – DIW-Studie verstößt gegen wissenschaftliche Standards

Kernenergie sei zu teuer und zu gefährlich – zu diesem Schluss kam das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) in einem im Juli veröffentlichten Beitrag. Doch einer wissenschaftlichen Prüfung halten diese Behauptungen nicht stand. Das zeigt eine Analyse, die jetzt in der Fachzeitschrift atw – International Journal for Nuclear Power unter dem Titel »Das DIW-Papier über die „teure und gefährliche“ Kernenergie auf dem Prüfstand« erschienen ist.

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»Stand up for nuclear« – Weltweite Aktion für Kernenergie am 20. Oktober

Am 20. Oktober 2019 wird es in zahlreichen Städten einen weltweiten Aktionstag für die Kernenergie geben. In Deutschland findet diese Aktion in Berlin statt und zwar von 11 bis 15 Uhr auf dem Pariser Platz, in unmittelbarer Nähe zum Brandenburger Tor.

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Klimaschutz: EU-Kommission soll Kernkraft als nachhaltig einstufen

Faire Bedingungen für alle CO2-armen Stromerzeuger fordert der Pro-Kernkraft-Verein Nuklearia. Kernkraftbefürworter sollen der EU-Kommission jetzt Rückmeldung geben.

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Dringend: Fordere die EU-Kommission jetzt auf, Kernkraft als nachhaltig anzuerkennen!

Die Europäische Kommission ist zur Zeit dabei, eine Klassifizierung (Taxonomie) für die finanzielle Förderung nachhaltigen Wachstums auszuarbeiten. Und so, wie es derzeit aussieht, soll Kernenergie nicht als nachhaltig eingestuft werden. Das heißt, sie wäre dann schlechter gestellt als andere CO2-arme Stromerzeugungsarten.

Hilf mit, das zu ändern! Bis zum 13. September 2019 hast du die Möglichkeit dazu!

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Vorträge zu Strahlung und Atommüll in Celle

Der Einsatz der Kernenergie auch über 2022 hinaus könnte den CO2-Ausstoß in Deutschland deutlich reduzieren, einen wesentlichen Beitrag zum Erreichen der Klimaziele leisten und Versorgungssicherheit bieten. Doch viele Menschen haben Vorbehalte wegen des Atommülls und der Gefahren durch Strahlung.

Nuklearia-Vorsitzender Rainer Klute will zu diesen Fragen informieren und wird bei der Veranstaltung »Kernenergie: eine objektive Betrachtung« am Samstag, 24. August 2019, im Restaurant »Dackels Krohne«, Im Kreise 12, 29221 Celle, sprechen. Veranstalter ist der Hayek-Club Celle.

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Mehr Mut, KernD!

Zurück zur Kernenergie, um Klimaziele zu erreichen, ohne den Industriestandort zu demontieren? Diese Forderung wird derzeit immer lauter. Wir haben uns die Stellungnahme der deutschen Atomindustrie dazu kritisch angeschaut.

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Sind Kernkraftwerke wirklich teuer?

Kernkraftbefürworter werden in Diskussionen immer wieder auf die vermeintliche Nichtbezahlbarkeit der Kernkraftwerke angesprochen. Aber sind Kernkraftwerke wirklich zu teuer? Sind sie bei gleicher Leistungsfähigkeit teurer als zum Beispiel die Windkraft, die Befürworter der Energiewende gerne als Stütze dieser Energiewende bezeichnen?

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Innovationen bei Kernbrennstoffen

Viele Innovationen in der Kerntechnik drehen sich um die Einführung einer Kreislaufwirtschaft und die Weiterverwertung nuklearer Reststoffe. Konstantin Vergazov vom russischen Kernbrennstoffhersteller TVEL erläutert, wo sein Unternehmen heute steht und welche Entwicklungen es außerdem vorantreibt.

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Flusswasser zu warm: Warum Kernkraftwerke im Sommer abgeschaltet werden

Immer wieder äußern Kernkraftgegner die Auffassung, Kernenergie sei unzuverlässig und keine Lösung, weil Kernkraftwerke im Sommer ja wegen der Aufheizung des Flusswassers abgeschaltet werden müssten. Was ist da dran? Ist das wirklich ein riesiges Problem, womöglich gar ein unlösbares?

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Nuclear energy belongs into the progressive discourses

Journalist Gideon Böss recently conducted an extensive interview with Nuklearia board member Dr. Anna Veronika Wendland for the German “Spiegel” magazine. The interview appeared online on Spiegel on March 28th, 2019. Here we are providing an English translation of the full interview, with the kind permission of the interviewer, the interviewee and the Spiegel editors.

🇩🇪Das vollständige Interview ist auch auf Deutsch verfügbar.

Dr. Anna Veronika Wendland is a specialist in Eastern Europe and Science & Technology Studies at Herder Institute for Eastern Central European Historical Research, an institute of Leibniz Association in Marburg. For several years, she has been researching the history of nuclear technology and has become a nuclear dissident. She blogs about energy and climate policy and volunteers for the Nuklearia association »for the nuclear re-alphabetisation of the Germans«, as she describes her work.

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Die Kernenergie gehört in die progressiven Diskurse

Spiegel-Journalist Gideon Böss führte vor kurzem ein ausführliches Interview mit Nuklearia-Vorstandsmitglied Dr. Anna Veronika Wendland, das am 28.03. 2019 auf Spiegel online erschien. Da es dort nur hinter einer Bezahlschranke zu lesen ist, dokumentieren wir es hier mit freundlicher Genehmigung des Interviewers, der Interviewten und der Spiegel-Redaktion in voller Länge.

🇬🇧 This interview is also available in English.

Dr. Anna Veronika Wendland ist Osteuropa- und Technikhistorikerin am Herder-Institut für historische Ostmitteleuropaforschung, einem Institut der Leibniz-Gemeinschaft in Marburg. Seit einigen Jahren forscht sie zur Geschichte der Kerntechnik und ist darüber zur Nuklear-Dissidentin geworden. Sie bloggt über Energie- und Klimapolitik und engagiert sich ehrenamtlich beim Verein Nuklearia »für die kerntechnische Re-Alphabetisierung der Deutschen«, wie sie ihre Arbeit selbst beschreibt.

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