Atomgegner: Lieber Klimakollaps als Atomstrom!

Die Laufzeit der deutschen Kernkraftwerke zu verlängern und im Gegenzug Braunkohlekraftwerke vorzeitig vom Netz zu nehmen, forderten die Wissenschaftler Anna Veronika Wendland und Rainer Moormann in einem Gastbeitrag in der Zeit und in einem wissenschaftlichen Memorandum, das sie auf der Website SaveGER6 veröffentlichten. Diese Forderung wies der Energiejournalist Wolfgang Pomrehn in einem bei Telepolis erschienenen Artikel zurück. Doch Pomrehns Alternativen hätten steigende Treibhausgas-Emissionen zur Folge. Wir nehmen seine Argumente genauer unter die Lupe.

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Warum wir die deutschen Kernkraftwerke jetzt noch brauchen

Nach Streit um die Kernenergie: Wissenschaftler finden gemeinsame Position zum Atomausstieg

Deutschland solle zügig Braunkohlekraftwerke stilllegen und die CO2-armen Kernkraftwerke unter Staatsregie einstweilen weiterlaufen lassen. Das fordern die Wissenschaftler Dr. Rainer Moormann und Dr. Anna Veronika Wendland. Der als Whistleblower bekannt gewordene Atomkraftgegner und die Historikerin und Kernkraftbefürworterin hatten sich nach langem, öffentlich auf Twitter ausgetragenem Streit auf eine gemeinsame Position geeinigt. Diese veröffentlichten sie nun in einem wissenschaftlichen Memorandum. Gleichzeitig rufen die beiden Autoren in der Wochenzeitung DIE ZEIT zu einer Revision der jetzigen Klima- und Energiepolitik auf und stellen dafür einen 10-Punkte-Plan vor.

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Vorbild Schweden: Wie der Kohleausstieg klappen kann

Nuklearia liest: »A Bright Future«

Im letzten Jahr feierte die englischsprachige Welt das Sachbuch »A Bright Future: How Some Countries Have Solved Climate Change and the Rest Can Follow« von Joshua Goldstein und Staffan A. Qvist. Es erklärt in 15 Kapiteln, warum die Kernkraft unsere beste und einzig wirksame Waffe gegen den Klimawandel ist.

Mit freundlicher Genehmigung des Verlags PublicAffairs haben wir eines der interessantesten Kapitel übersetzt und eingesprochen: »Wie Schweden es gemacht hat«.

Die Autoren zeichnen darin nach, wie das Land in den 1970er Jahren konsequent auf eine neue und revolutionäre Energiequelle setzte. Damit schaffte es Schweden, seine Stromproduktion in wenigen Jahren zu verdoppeln – und gleichzeitig seine klimaschädlichen Emissionen zu halbieren. Viel Spaß beim Zuhören!

Von Extinction Rebellion zur Kernenergie

Gastbeitrag von Zion Lights

Zion Lights, britische Umweltschützerin und ehemalige Aktivistin von Extinction Rebellion, erregte Ende Juni einiges Aufsehen. Warum? Weil sie Extinction Rebellion den Rücken gekehrt hat und sich nun für die Kernenergie einsetzt. In einem Artikel bei City A.M. erläutert sie ihre Gründe für diesen Schritt. Sie fordert alle Umweltschützer in Großbritannien auf, sich ebenfalls zur Kernenergie zu bekennen und sie zu unterstützen.

Wir bringen den Betrag von Zion Lights mit freundlicher Genehmigung als deutsche Übersetzung.

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Klima-Demo mit Greta in Hamburg – wir waren dabei

Zwei Tage vor der Bürgerschaftswahl in Hamburg fand am 21. Februar 2020 eine große Klimademo von Fridays for Future statt. Die Nuklearia war auch dabei. Wenig Leute, große Wirkung: Unter anderem haben wir erfolgreich eine Mini-Besetzung der Hamburger Greenpeace-Zentrale durchgeführt.

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Klimaschützer demonstrierten gegen den Atomausstieg

Kernkraftbefürworter: Angriff der Bundesregierung auf den Klimaschutz abwehren

Es war die größte Graswurzel-Demonstration in Deutschland für die Kernenergie, die am letzten Sonntag (2019-12-29) am Kernkraftwerk Philippsburg stattfand. Die Polizei zählte 120 Teilnehmer – darunter drei Eisbären –, die im Anschluss an das »Abschaltfest« der Atomkraftgegner bei strahlendem Sonnenschein und Temperaturen um den Gefrierpunkt den Platz vor dem Werkstor übernahmen. Das Kraftwerk ging dennoch am Silvesterabend gegen 19 Uhr endgültig vom Netz.

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Protestaktion gegen Deutschlands Ausstieg aus dem Klimaschutz

Klimaaktivisten aus Deutschland und Polen demonstrieren am Sonntag gegen die Stilllegung des Kernkraftwerks Philippsburg.

[Aktualisierung: Ein Bericht von der Klimademo ist verfügbar.]

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Für eine erfolgreiche Klimapolitik bleibt Kernenergie unentbehrlich

Am 19. November 2019 findet in Berlin die Jahresveranstaltung des Projekts »Energiesysteme der Zukunft« (ESYS) statt. Der Nuklearia e. V. hat sich die Argumentation des Projekts gegen die Kernenergie im Hinblick auf die Klimapolitik näher angesehen und stellt fest: Wissenschaftlich ist sie nicht.

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Ohne Kernkraft keine Lösung der Klimakrise

Gastbeitrag von John Gorman

Erneuerbare Energien müssen mit der Kernenergie zusammengehen, um eine CO2-arme Zukunft zu sichern, meint John Gorman. Er ist Präsident und CEO der Canadian Nuclear Association (Verband der kanadischen Nuklearindustrie) und war zuvor Vorstandsvorsitzender der Canadian Solar Industries Association (Verband der kanadischen Solarindustrie). »Ich hätte nie gedacht, dass ich einmal ein leidenschaftlicher Verfechter der Kernenergie werden würde. Aber nach 20 Jahren Engagement für erneuerbare Energien habe ich die Irrtümer der Vergangenheit erkannt und hinter mir gelassen. Heute bin ich davon überzeugt, dass wir den Klimawandel ohne Kernenergie nicht bekämpfen können.« – Der Beitrag von John Gorman erschien zuerst in The Globe and Mail.

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Die Nuklearia bei der Nacht der Wissenschaften in Erlangen

Am Samstag, 19. Oktober 2019, findet in Nürnberg, Fürth und Erlangen die Lange Nacht der Wissenschaften statt. Auch in diesem Jahr ist die Nuklearia wieder mit einem attraktiven Programm dabei. Ihr findet uns in Erlangen und zwar im Palais Stutterheim (Stadtbibliothek, Innenhof), Marktplatz 1.

Wir starten um 14 Uhr mit einem Kinderprogramm, ab 18 Uhr folgen Vorträge zum Naturschutz durch Kernenergie, zur (fehlenden) Verfassungsmäßigkeit des Atomausstiegs, zu Strahlung und Radioaktivität sowie zum Atommüll und Alternativen zur Endlagerung.

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»Stand up for nuclear« – Weltweite Aktion für Kernenergie am 20. Oktober

Am 20. Oktober 2019 wird es in zahlreichen Städten einen weltweiten Aktionstag für die Kernenergie geben. In Deutschland findet diese Aktion in Berlin statt und zwar von 11 bis 15 Uhr auf dem Pariser Platz, in unmittelbarer Nähe zum Brandenburger Tor.

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Klimaschutz: EU-Kommission soll Kernkraft als nachhaltig einstufen

Faire Bedingungen für alle CO2-armen Stromerzeuger fordert der Pro-Kernkraft-Verein Nuklearia. Kernkraftbefürworter sollen der EU-Kommission jetzt Rückmeldung geben.

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Dringend: Fordere die EU-Kommission jetzt auf, Kernkraft als nachhaltig anzuerkennen!

Die Europäische Kommission ist zur Zeit dabei, eine Klassifizierung (Taxonomie) für die finanzielle Förderung nachhaltigen Wachstums auszuarbeiten. Und so, wie es derzeit aussieht, soll Kernenergie nicht als nachhaltig eingestuft werden. Das heißt, sie wäre dann schlechter gestellt als andere CO2-arme Stromerzeugungsarten.

Hilf mit, das zu ändern! Bis zum 13. September 2019 hast du die Möglichkeit dazu!

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