Noch gefährlicher als angenommen: die ARD und ihre Atom-Berichterstattung

»Gefährlicher als bislang bekannt« sei die »marode Atomanlage« Tihange 1 in Belgien, behauptet die ARD. Unsere Autorin informiert über Precursor-Events und stellt kritische Fragen an die stets gleichen Urheber alarmierender ARD-Atommeldungen, insbesondere an den »Energieexperten« Jürgen Döschner. Weiterlesen

Nukleare Fernwärme

Gastbeitrag von Dr. Klaus-Dieter Humpich

Kernenergie kann nicht nur Strom. Neuerdings gerät ihr Einsatz für Heizzwecke wieder in den Blick, gerade auch zur Verbesserung der Luftqualität. Besonders in China wird über den Ersatz von Kohle durch Kernenergie nachgedacht.

Weiterlesen

Mit Strom vom Fahrrad in die Nahrungskrise

Von Christian Weiss

Video-Snapshot: Katrin Göring-Eckardt und weitere Grüne strampeln für heißen Kaffee. Quelle: Facebook

Katrin Göring-Eckardt und weitere Grüne strampeln für heißen Kaffee. Quelle: Facebook

Im Endspurt des vergangenen Bundestagswahlkampfes trat die grüne Spitzenkandidatin Katrin Göring-Eckardt zusammen mit Kolleginnen und Kollegen am 22. September in Erfurt kräftig in die Pedale.

Mit Man- bzw. Woman-Power strampelten die Vorreiter für »alternative Energien« auf festmontierten Drahteseln, um mit der gewonnen Energie eine Kaffeemaschine zu betreiben. Gute Idee, könnte man meinen. Radfahren ist ja so gesund und umweltfreundlich. Aber: Taugt das Rad auch für die umweltfreundliche Energieproduktion?

Weiterlesen

Energieagenda 2025 – Nuklearia fordert kritische Revision der Energiewende

Immer mehr Fachleute ziehen eine ernüchternde Bilanz der Energiewende. Mit dem Ziel einer umweltverträglichen, zuverlässigen und bezahlbaren Energieversorgung fordert die Nuklearia eine kritische Revision der Energiewende, ein Zurück zur Sachdiskussion und die gründliche, ideologiefreie Analyse verschiedener Energieszenarien – die Energieagenda 2025. Weiterlesen

Die Wolke von Tihange – und was dahinter steckt

Von Dr. Anna Veronika Wendland

Grafik: Sogenannte »GAU-Simulation« des Kernkraftwerks Tihange. Quelle: Der Spiegel

Grafik: Sogenannte »GAU-Simulation« des Kernkraftwerks Tihange. Quelle: Der SPIEGEL

Der Sommer kommt und mit ihm das Sommerloch, in das der SPIEGEL natürlich irgend etwas einfüllen muss. Da der Schulz-Zug ohne Dampf auf offener Strecke steht, und sich an die Daily Trump inzwischen alle gewöhnt haben, füllt man das Loch mit einem Aufreger, der die Deutschen zuverlässiger auf Trab bringt als IS und Al Qaida zusammengenommen: die »Atomwolke« und der Dauerbrenner »marode belgische Kernkraftwerke« mit »neuen Rissen«. Doch was ist dran an der neuen Runde Panikmache rund um Tihange 2? Hier unser sachlich-kritisches Update.

Weiterlesen

Atom-Duell: Döschner kneift – und wir wissen, warum!

Von Dr. Anna Veronika Wendland

Die Nuklearia hat heute abend allen Grund, eine Flasche Sekt aufzumachen. Jürgen Döschner, der WDR-Energieexperte, der den Großteil seiner Energie auf das Skandalisieren der Kernenergie verwendet, sieht sich nicht in der Lage, als Diskutant eines Streitgesprächs über die Kernenergie die Klinge mit uns zu kreuzen. Und warum?

Nicht etwa, weil er keine Zeit hätte oder keine Lust. Und auch nicht, weil er etwa feige kneifen wolle, wie die meisten Leser auf Twitter und Facebook ihm unfreundlicherweise unterstellen.

Weiterlesen

Atomduell – Einladung zum Streitgespräch

Inzwischen liegt eine Antwort von Jürgen Döschner vor – siehe unten. – Unsere Beauftragte für Atom-Steampunk, Dr. Anna Veronika Wendland, kommentiert.

Offener Brief an den WDR-Journalisten Jürgen Döschner

Lieber Herr Döschner,

wir von der Nuklearia sind nicht nur treue Leser Ihrer journalistischen Beiträge über die Kernenergie im Allgemeinen, sondern auch Ihrer Reaktionen auf unseren kleinen, aber feinen Verein im Besonderen. Wir halten daher die Zeit für gekommen, uns endlich einmal persönlich kennenzulernen, statt uns nur auf Facebook und Twitter gegenseitig zu beharken. Denn 140 Zeichen sind immer ein wenig zu unterkomplex, um Fragen unserer zukünftigen und vernünftigen Stromversorgung zu diskutieren, oder zu entscheiden, ob Aachen Jodtabletten einlagern sollte oder nicht.

Gegenwärtig suchen wir für ein öffentliches Streitgespräch (Termin von Ihnen frei wählbar, erste Chance: »Nacht der Wissenschaften« in Erlangen, 21. Oktober 2017) einen kompetenten Vertreter der Kernenergiekritik. Wir würden uns freuen, wenn wir Sie gewinnen könnten, und versprechen einen vergnüglichen und bestimmt nicht langweiligen Abend mit der Atomlobby.

Mit freundlichen Grüßen
Rainer Klute
Nuklearia e. V. (Vorsitzender)


Aktualisierung (2017-05-31, 17:13 Uhr):

Jürgen Döschner schlägt unsere Einladung zum Streitgespräch leider aus. Er schreibt:

Sehr geehrter Herr Klute,

vielen Dank für Ihre Mail und die Einladung.

Wie Sie wissen, bin ich Journalist und nicht „Vertreter“ – weder der Kernenergie, noch der Kernenergiekritik.

Ich bin sicher, dass Sie unter den einschlägig bekannten Kritikern der Kernkraft (Greenpeace, ausgestrahlt, IPPNW, B90/Die Grünen, SPD, CDU, CSU, Die Linke, Piraten etc) kompetente Gesprächspartner finden.

Mit freundlichen Grüßen

Jürgen Döschner

Kernenergie ist sexy!

Gastbeitrag von Dieter König

Behälterlager des ZWILAG

Behälterlager des ZWILAG. Der gesamte hochradioaktive Atommüll der Schweiz passt in eine einzige Lagerhalle. Quelle: ZWILAG AG

Drei Tage nach der Annahme der Energiestrategie 2050 durch das Schweizer Wahlvolk nahmen meine Frau und ich an einer Besichtigung des Zwischenlagers ZWILAG bei Würenlingen teil – zur Überwindung der Abstimmungsdepression und um den Blick meiner Frau über ihre diffus-grüne Grundüberzeugung hinaus etwas zu erweitern. Die von Urs Bolt hervorragend organisierte und von Dr. Uwe Kasemeyer fachlich bestens geführte Tour mit einer Gruppe von Gleichgesinnten führte uns in eine lediglich mittelgroße, bestens gesicherte Industriehalle. Weiterlesen