Atommüll: Bürgergutachten fordert Offenheit gegenüber alternativen Entsorgungsoptionen

In einem Artikel mit dem Titel Bürgerforum »Wohin mit dem Atommüll?« berichtet Bloggerin Sylvia Bader-Giese über das gleichnamige Projekt. Per Zufallsprinzip wurden Bürger ausgewählt, um an drei Terminen im Februar und März in Lutherstadt Wittenberg unter professioneller Moderation ein Bürgergutachten zur Lagerung hochradioaktiver Abfälle zu erstellen. Das Ergebnis ist kein umfangreicher Wälzer, sondern ein gut lesbarer 24-Seiter. Das Projekt stellt auch nicht irgendeine Leutebespaßung dar, sondern ist hochoffizieller Teil der hochoffiziellen Bürgerbeteiligung bei der hochoffiziellen Endlagersuche. Weiterlesen

Maschinen der Freiheit – Vortrag zum Download

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Am 10. März habe ich bei der Nuklearia-Regionalgruppe Franken in Erlangen meinen Vortrag »Maschinen der Freiheit – der Integral Fast Reactor und die Zukunft der Kernenergie« gehalten.
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Bürgerforum zur Endlagerung

Der Deutsche Bundestag hat ein »Bürgerforum Kommission Lagerung hoch radioaktiver Abfallstoffe« mit verschiedenen Themenbereichen eingerichtet:

Diese Themen können im Forum öffentlich diskutiert werden – mit anderen Bürgern und auch mit Mitgliedern der Endlagerkomission.

Bitte beteiligt euch möglichst ebenfalls an der Diskussion, beispielsweise zur Frage nach Alternativen zur Endlagerung, sprich: der Transmutation des hochaktiven, langlebigen Atommülls in Schnellen Reaktoren oder subkritischen Transmutationsanlagen. Material dazu findet ihr in unserem Themenbereich Atommüll. Wer weitere Informationen braucht, bitte melden!

Das Endlagerforum des Deutschen Bundestags wird moderiert, daher erscheinen Beiträge nicht sofort öffentlich. Wer das Geschriebene nochmal nachlesen oder parallel woanders posten möchte, sollte seinen Text daher zusätzlich separat speichern.

Themenwoche Kernenergie

Mit einer »Themenwoche Kernenergie« führt der Verein Nuklearia e.V. in Erlangen eine Aufklärungskampagne rund um das umstrittene Thema Kernkraft durch.

Pandora’s Promise, offizieller Trailer

Zum Auftakt am Montag, 9. März, zeigt die Nuklearia zum Thema Kernenergie und Klimaschutz den preisgekrönten Robert-Stone-Film “Pandora´s Promise”. Anschließend findet eine Diskussion mit Jan Pflug statt, Pressesprecher von Maxatomstrom. Moderiert wird der Abend von Frank Heinze, Nuklearia e.V., Erlangen.

Am Dienstag, 10. März, liest und präsentiert der Physiker und Schriftsteller Fabian Herrmann »Die Freiheitsmaschine: Der Integral Fast Reactor und die Zukunft der Kernenergie«, anschließend Diskussion. Moderiert wird der Abend von Frank Heinze, Nuklearia e.V., Erlangen.

Am Donnerstag, 12. März, geht es um das Thema »Atommüll – Was tun mit dem nuklearen Abfall?«. Raimund Kamm vom FORUM Gemeinsam gegen das Zwischenlager und für eine verantwortbare Energiepolitik e.V. und Rainer Klute, Diplom-Informatiker und Vorsitzender des Nuklearia e.V., referieren über Chancen und Risiken und nehmen in einer anschließenden Podiumsdiskussion Stellung zu aktuellen Fragen. Moderation: Patrick Schmicker.

Veranstalter ist am Montag und Dienstag der Nuklearia e.V., Regionalgruppe Franken, am Donnerstag die VHS Erlangen.

Alle Veranstaltungen beginnen um 19.30 Uhr im großen Saal des Wildenstein’schen Palais, VHS Erlangen, Friedrichstraße 19. Der Eintritt ist frei.


Über die Nuklearia

Nuklearia

Der Nuklearia e.V. ist ein gemeinnütziger und parteiunabhängiger Verein zur Förderung der Kernenergie. Wir sehen in der Kernenergie eine wesentliche Säule der Energieversorgung. Fortschrittliche Reaktoren arbeiten sicher, sauber und nachhaltig. Atommüll lässt sich in Schnellen Reaktoren als Brennstoff nutzen.

Anders als erneuerbare Energien steht Kernenergie jederzeit in ausreichender Menge zur Verfügung und verbraucht keine großen Landflächen. Im Unterschied zu Kohle oder Gas ist Kernenergie CO2-arm und vermeidet Luftverschmutzung.

Kenntnisse über Kernenergie sind in Deutschland rar geworden. Das wollen wir ändern.

Und ewig strahlen die Wälder?

Gastbeitrag von Dr. Hermann Hinsch

Wildschweine (Quelle: Wikimedia Commons)

Zweifellos, sie strahlen, die Wälder, vor allem die bayrischen. Zunächst enthält jeder Mineralboden radioaktives Kalium, Uran, Thorium, Radium und noch einige andere Isotope mit einer gesamten Aktivität um 800 Becquerel pro kg. Im Humus ist es weniger.

1986 geschah das Reaktorunglück von Tschernobyl, und seither ist in manchen Gegenden Bayerns die Radioaktivität der obersten 10 cm von Waldböden um die Hälfte höher (40.000 Bq/m2), allerdings nicht für ewig. Schuld ist Caesium 137 mit 30 Jahren Halbwertszeit. Im Gegensatz zu Feldern und Wiesen hält sich das Caesium im Waldboden hartnäckig in den obersten 10 cm. Weiterlesen

Erlangen: Beim Atomstrom höchstens Zweiter

Frank Heinze (links), Oberbürgermeister Dr. Florian Janik. Foto: Stadt Erlangen, Bürgermeister- und Presseamt

Fast zweitausend Unterschriften für einen Kernenergietarif der Erlanger Stadtwerken übergaben Vertreter des Nuklearia e.V. an Oberbürgermeister Dr. Florian Janik.

Frank Heinze von der Regionalgruppe Franken des gemeinnützigen Vereins Nuklearia e.V. hatte eine dreimonatige Online-Petition aufgelegt, um Interessenten für einen Kernenergietarif zu gewinnen und damit einen Wetteinsatz einzulösen. Er hatte den Stadtwerken angeboten, mindestens eintausend potentielle Kunden zu gewinnen.
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Strahlenangst mit Fakten bekämpfen

Die gesellschaftliche Diskussion über Atommüll, Kernenergie oder Nuklearmedizin erfordert einen sachorientierten Umgang mit dem Thema Strahlung, meint der Nuklearia e.V. Den weitverbreiteten Ängsten vor Strahlung stellt der kernkraftfreundliche Verein in einem jetzt erschienenen Faltblatt Fakten entgegen. Sie zeigen: Niedrigstrahlung ist unbedenklich.

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Spenden für die Nuklearia

Nuklearia-Logo

Wer in 2014 an die Nuklearia gespendet oder einen Mitgliedsbeitrag gezahlt hat oder das heute noch tut, kann diese Zuwendungen von der Steuer absetzen.

Für Beträge bis zu 200 Euro im Jahr gibt es ein vereinfachtes Verfahren. Weitere Informationen dazu und ein Formblatt für’s Finanzamt gibt es auf unserer neuen Seite »Spendenbescheinigung«. Diese Seite ist auch über den Menüpunkt »Verein« erreichbar.

Allen Mitgliedern und Spendern ein ganz herzliches Dankeschön!

Spendenkonto: IBAN DE59300700240513009100, BIC DEUTDEDBDUE

Klimaschutz für Michel mit MAXATOMSTROM

Das moderne Bild von uns Deutschen pendelt zwischen “kaltes gefühlloses Arbeitswesen” und “ängstlich und modernitätsfeindlich”. Momentan überwiegt letzteres. Gerade im Zusammenhang mit dem ausgeprägten Ökologismus in Deutschland, der panischen Angst vor Kernkraft und Gentechnik, ist der Begriff “German Angst” zur stehenden Redewendung geworden.

Doch dieses Bild ist ein Produkt der Gegenwart. In vergangenen Jahrhunderten galten die Deutschen eher als gemütliche, hedonistisch veranlagte Gesellen, was sich im Bild des “Deutschen Michel” mit Schlafmütze und Bierkrug niederschlug.
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Entsorgung radioaktiver Abfälle

Gastbeitrag von Dr. Hermann Hinsch

Um die Zusammenarbeit von Endlager-Kommission und Öffentlichkeit bei der Endlagersuche ging es am vergangenen Wochenende bei einer Tagung der Evangelischen Akademie Loccum. Dr. Hermann Hinsch war dabei und kommentiert die Tagung in diesem Gastbeitrag. Weiterlesen