Ohne Kernkraft keine Lösung der Klimakrise

Gastbeitrag von John Gorman

Erneuerbare Energien müssen mit der Kernenergie zusammengehen, um eine CO2-arme Zukunft zu sichern, meint John Gorman. Er ist Präsident und CEO der Canadian Nuclear Association (Verband der kanadischen Nuklearindustrie) und war zuvor Vorstandsvorsitzender der Canadian Solar Industries Association (Verband der kanadischen Solarindustrie). »Ich hätte nie gedacht, dass ich einmal ein leidenschaftlicher Verfechter der Kernenergie werden würde. Aber nach 20 Jahren Engagement für erneuerbare Energien habe ich die Irrtümer der Vergangenheit erkannt und hinter mir gelassen. Heute bin ich davon überzeugt, dass wir den Klimawandel ohne Kernenergie nicht bekämpfen können.« – Der Beitrag von John Gorman erschien zuerst in The Globe and Mail.

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Chancen und Risiken der Kernenergie nüchtern abwägen

In der neuen Diskussion über die Kernenergie in Deutschland sollten wir Technik wieder faktenbasiert und emotionsfrei bewerten. Nur so lassen sich zweckmäßige und sinnvolle Entscheidungen treffen. – Nuklearia-Vorsitzender Rainer Klute mit einer Antwort auf die Reaktionen auf seinen Gastbeitrag in der ZEIT sowie auf die Gegenrede von Jochen Steinhilber, ebenfalls in der ZEIT.

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Kernkraft ist weder teuer noch gefährlich – DIW-Studie verstößt gegen wissenschaftliche Standards

Kernenergie sei zu teuer und zu gefährlich – zu diesem Schluss kam das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) in einem im Juli veröffentlichten Beitrag. Doch einer wissenschaftlichen Prüfung halten diese Behauptungen nicht stand. Das zeigt eine Analyse, die jetzt in der Fachzeitschrift atw – International Journal for Nuclear Power unter dem Titel »Das DIW-Papier über die „teure und gefährliche“ Kernenergie auf dem Prüfstand« erschienen ist.

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»Stand up for nuclear« – Weltweite Aktion für Kernenergie am 20. Oktober

Am 20. Oktober 2019 wird es in zahlreichen Städten einen weltweiten Aktionstag für die Kernenergie geben. In Deutschland findet diese Aktion in Berlin statt und zwar von 11 bis 15 Uhr auf dem Pariser Platz, in unmittelbarer Nähe zum Brandenburger Tor.

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Klimaschutz: EU-Kommission soll Kernkraft als nachhaltig einstufen

Faire Bedingungen für alle CO2-armen Stromerzeuger fordert der Pro-Kernkraft-Verein Nuklearia. Kernkraftbefürworter sollen der EU-Kommission jetzt Rückmeldung geben.

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Innovationen bei Kernbrennstoffen

Viele Innovationen in der Kerntechnik drehen sich um die Einführung einer Kreislaufwirtschaft und die Weiterverwertung nuklearer Reststoffe. Konstantin Vergazov vom russischen Kernbrennstoffhersteller TVEL erläutert, wo sein Unternehmen heute steht und welche Entwicklungen es außerdem vorantreibt.

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Flusswasser zu warm: Warum Kernkraftwerke im Sommer abgeschaltet werden

Immer wieder äußern Kernkraftgegner die Auffassung, Kernenergie sei unzuverlässig und keine Lösung, weil Kernkraftwerke im Sommer ja wegen der Aufheizung des Flusswassers abgeschaltet werden müssten. Was ist da dran? Ist das wirklich ein riesiges Problem, womöglich gar ein unlösbares?

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Zustimmung zur Kernenergie wächst auch in Deutschland

Seit dem vergangenen Jahr ist weltweit eine wachsende Zustimmung zur Kernenergie zu beobachten. Diese hat nun auch Deutschland erreicht. Fast jeder zweite Bundesbürger (44,6 Prozent) spricht sich für einen längeren Betrieb der Kernkraftwerke aus.

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Keine Störfälle in deutschen Kernkraftwerken

»AKW Brokdorf und Grohnde melden meiste Störfälle« titelte der NDR in einem Beitrag vom 27. Dezember 2018. Insgesamt 79 Vorfälle habe es gegeben, führt der NDR weiter aus und verweist auf das Blog »ausgestrahlt« des Anti-Atom-Aktivisten Jan Becker. Tatsächlich aber hat es im Jahr 2018 und auch in den 16 Jahren zuvor in deutschen Kernkraftwerken keinen einzigen Störfall gegeben.

Ursache für diesen Widerspruch ist eine Verfälschung des Begriffs »Störfall« durch Anti-Atom-Aktivisten, die von den Medien bewusst oder aus Unkenntnis aufgegriffen und propagiert wird. Das Bundesamt für kerntechnische Entsorgungssicherheit hilft nach Kräften mit.

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Steigt Frankreich aus der Kernenergie aus? Nein, eher nicht!

Gastbeitrag von Ville Tulkki

Einige Kommentatoren sind der Ansicht, der französische Präsident Macron habe in seiner Rede zur Energiestrategie am 2018-11-27 den Atomausstieg Frankreichs eingeläutet. Ville Tulkki, finnischer Experte für nukleare Sicherheit, sieht das völlig anders. Weiterlesen

Nuclear Pride – Kernenergie weltweit im Aufwind

Nuclear Pride – das bedeutet Begeisterung für Kernenergie und ein selbstbewusstes, offenes Eintreten für Kernenergie. Kernkraftfreunde verstecken sich nicht länger, sondern stehen begeistert und stolz zu dieser sauberen und zuverlässigen Stromerzeugung. Wer am 21. Oktober auf dem Marienplatz in München war, konnte diese Begeisterung beim Nuclear Pride Fest miterleben.

Doch nicht allein das Nuclear Pride Fest signalisiert, dass es mit der Kernenergie wieder aufwärts geht. Ereignisse gerade der letzten Tage und Wochen senden sehr positive Signale für eine bevorstehende weltweite Renaissance der Kernenergie. Das hat vor allem mit dem Klimawandel zu tun. Weiterlesen

Fakenews vom Bundesumweltministerium

Das Bundesumweltministerium stellt in einem sogenannten »Faktencheck« (mal wieder) falsche Behauptungen zur Kernenergie auf:

Diese Falschaussagen lassen sich teilweise sogar aus den vom Ministerium genannten Quellen widerlegen. Unter den oben genannten Adressen haben Twitter- und Facebook-Teilnehmer dem Ministerium bereits kräftig Zunder gegeben. Das Widerlegen dieser Behauptungen ist ja auch nicht schwer.

Heute (2018-10-31) ab 10 Uhr will Umweltstaatssekretär Jochen Flasbarth Fragen rund um den Atomausstieg unter dem Hashtab #FragFlasbarth auf Twitter diskutieren. Wer ein Twitter-Konto hat oder sich schnell noch eines zulegt, kann hier mitmachen: https://twitter.com/bmu/status/1057218345710301184.


Rainer Klute

Rainer Klute ist Diplom-Informatiker, Nebenfach-Physiker und Vorsitzender des Nuklearia e. V. Seine Berufung zur Kernenergie erfuhr er 2011, als durch Erdbeben und Tsunami in Japan und das nachfolgende Reaktorunglück im Kernkraftwerk Fukushima-Daiichi auch einer seiner Söhne betroffen war.

Radioaktive Halskette


Diese Halskette besteht aus einem leicht radioaktiven Gesteinspulver mit einem vergleichsweise hohen Radium-Anteil. Obwohl gesundheitlich unbedenklich, löste das Pulver eine behördliche Kettenreaktion aus.

Die Geschichte dazu ist zum Lachen und zum Weinen zugleich. Dr. Walter Rüegg hat sie aufgeschrieben:

Die (Hals)kettenreaktion

Die Halskette wird beim Nuclear Pride Fest am 21. Oktober 2018 in München am Stand der Nuklearia zu sehen sein.