Online-Stammtisch zum Dual-Fluid-Reaktor

Drei statt eins: Ursprünglich hatten wir einen einzigen Online-Stammtisch zum Dual-Fluid-Reaktor (DFR) geplant. Jetzt sind es schon drei.

Die einen feiern ihn als Lösung aller Atommüllprobleme, die anderen tun ihn als reinen Papierreaktor ab: den Dual-Fluid-Reaktor (DFR).

Da durch die Coronavirus-Krise jetzt viele mehr Zeit haben, veranstalten wir eine Reihe von Sonderstammtischen zum Thema Dual-Fluid-Reaktor.

Mit dabei sind die Dual-Fluid-Reaktor-Miterfinder Dr. Götz Ruprecht und Daniel Weißbach sowie Dr. Björn Peters, CFO der Entwicklungsgesellschaft IFK. Die beiden werden über den Dual-Fluid-Reaktor informieren und den Stammtisch-Gästen Rede und Antwort stehen.

Termine:

Links:

Links speziell zu Teil 3:

  • https://festkoerper-kernphysik.de/presentations/Handouts/2018_03/DFR-Handout_2018_03_de.pdf
  • https://www.nrel.gov/analysis/tech-lcoe.html
  • https://festkoerper-kernphysik.de/dfr.pdf
  • https://dual-fluid-reaktor.de/faq/criticism/

Brennstoff für den Mikroreaktor

Neuartige Kernreaktoren wie die Aurora von Oklo brauchen hochgradig schwachangereicherten Kernbrennstoff

Von Sonal Patel

Sogar die Tagesschau ist auf ihn aufmerksam geworden, den Mikroreaktor Aurora des amerikanischen Nuklear-Startups Oklo. 1,5 Megawatt soll er leisten, der Reaktorzwerg – weniger als eine moderne Windkraftanlage, aber unabhängig von Wind und Wetter im zuverlässigen 24×7-Betrieb – und das jahrelang ohne Brennelementwechsel. Gedacht ist die Anlage vor allem für abgelegene Gebiete, die nicht am Stromnetz hängen, sondern ihren Strom teuer und umweltschädlich aus Diesel gewinnen müssen.

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Atommüll-Recycling: Schnellreaktor BN-800 läuft jetzt mit wiederverwertetem Reaktor-Plutonium

Der BN-800-Reaktor im russischen Kernkraftwerk Belojarsk ist nach Angaben des Nuklearkonzern Rosatom jetzt mit einer ersten Charge MOX-Brennelementen aus der Serienfertigung in Betrieb. Dieser Brennstoff enthält sowohl Reaktorplutonium, das aus den gebrauchten Brennelemente herkömmlicher Kernreaktoren gewonnen wird, als auch abgereichertes Uran, das bei der Urananreicherung als Abfall anfällt.

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Veranstaltungstipp: Kernenergie – der Weg aus der Klimakrise

Rainer Klute, Vorsitzender der Nuklearia, spricht zum Thema »Kernenergie – der Weg aus der Klimakrise«.

Wann:Montag, 3. Februar 2020, 19:00 Uhr
Wo:Vattenfall Europe Nuclear Energy GmbH
Überseering 12
22297 Hamburg
Veranstalter:Kerntechnische Gesellschaft (KTG), Sektion Nord
Anmeldung:Der Veranstalter bittet um eine namentliche Anmeldung der Teilnehmer bis zum 31. Januar 2020 per E-Mail an helge.gottschling@vattenfall.de.
Details:Weitere Informationen auf der Website der KTG

Klimaschützer demonstrierten gegen den Atomausstieg

Kernkraftbefürworter: Angriff der Bundesregierung auf den Klimaschutz abwehren

Es war die größte Graswurzel-Demonstration in Deutschland für die Kernenergie, die am letzten Sonntag am Kernkraftwerk Philippsburg stattfand. Die Polizei zählte 120 Teilnehmer – darunter drei Eisbären –, die im Anschluss an das »Abschaltfest« der Atomkraftgegner bei strahlendem Sonnenschein und Temperaturen um den Gefrierpunkt den Platz vor dem Werkstor übernahmen. Das Kraftwerk ging dennoch am Silvesterabend gegen 19 Uhr endgültig vom Netz.

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Ohne Kernkraft keine Lösung der Klimakrise

Gastbeitrag von John Gorman

Erneuerbare Energien müssen mit der Kernenergie zusammengehen, um eine CO2-arme Zukunft zu sichern, meint John Gorman. Er ist Präsident und CEO der Canadian Nuclear Association (Verband der kanadischen Nuklearindustrie) und war zuvor Vorstandsvorsitzender der Canadian Solar Industries Association (Verband der kanadischen Solarindustrie). »Ich hätte nie gedacht, dass ich einmal ein leidenschaftlicher Verfechter der Kernenergie werden würde. Aber nach 20 Jahren Engagement für erneuerbare Energien habe ich die Irrtümer der Vergangenheit erkannt und hinter mir gelassen. Heute bin ich davon überzeugt, dass wir den Klimawandel ohne Kernenergie nicht bekämpfen können.« – Der Beitrag von John Gorman erschien zuerst in The Globe and Mail.

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Chancen und Risiken der Kernenergie nüchtern abwägen

In der neuen Diskussion über die Kernenergie in Deutschland sollten wir Technik wieder faktenbasiert und emotionsfrei bewerten. Nur so lassen sich zweckmäßige und sinnvolle Entscheidungen treffen. – Nuklearia-Vorsitzender Rainer Klute mit einer Antwort auf die Reaktionen auf seinen Gastbeitrag in der ZEIT sowie auf die Gegenrede von Jochen Steinhilber, ebenfalls in der ZEIT.

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Kernkraft ist weder teuer noch gefährlich – DIW-Studie verstößt gegen wissenschaftliche Standards

Kernenergie sei zu teuer und zu gefährlich – zu diesem Schluss kam das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) in einem im Juli veröffentlichten Beitrag. Doch einer wissenschaftlichen Prüfung halten diese Behauptungen nicht stand. Das zeigt eine Analyse, die jetzt in der Fachzeitschrift atw – International Journal for Nuclear Power unter dem Titel »Das DIW-Papier über die „teure und gefährliche“ Kernenergie auf dem Prüfstand« erschienen ist.

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»Stand up for nuclear« – Weltweite Aktion für Kernenergie am 20. Oktober

Am 20. Oktober 2019 wird es in zahlreichen Städten einen weltweiten Aktionstag für die Kernenergie geben. In Deutschland findet diese Aktion in Berlin statt und zwar von 11 bis 15 Uhr auf dem Pariser Platz, in unmittelbarer Nähe zum Brandenburger Tor.

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Klimaschutz: EU-Kommission soll Kernkraft als nachhaltig einstufen

Faire Bedingungen für alle CO2-armen Stromerzeuger fordert der Pro-Kernkraft-Verein Nuklearia. Kernkraftbefürworter sollen der EU-Kommission jetzt Rückmeldung geben.

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Innovationen bei Kernbrennstoffen

Viele Innovationen in der Kerntechnik drehen sich um die Einführung einer Kreislaufwirtschaft und die Weiterverwertung nuklearer Reststoffe. Konstantin Vergazov vom russischen Kernbrennstoffhersteller TVEL erläutert, wo sein Unternehmen heute steht und welche Entwicklungen es außerdem vorantreibt.

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Flusswasser zu warm: Warum Kernkraftwerke im Sommer abgeschaltet werden

Immer wieder äußern Kernkraftgegner die Auffassung, Kernenergie sei unzuverlässig und keine Lösung, weil Kernkraftwerke im Sommer ja wegen der Aufheizung des Flusswassers abgeschaltet werden müssten. Was ist da dran? Ist das wirklich ein riesiges Problem, womöglich gar ein unlösbares?

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