Vorträge zu Strahlung und Atommüll in Celle

Der Einsatz der Kernenergie auch über 2022 hinaus könnte den CO2-Ausstoß in Deutschland deutlich reduzieren, einen wesentlichen Beitrag zum Erreichen der Klimaziele leisten und Versorgungssicherheit bieten. Doch viele Menschen haben Vorbehalte wegen des Atommülls und der Gefahren durch Strahlung.

Nuklearia-Vorsitzender Rainer Klute will zu diesen Fragen informieren und wird bei der Veranstaltung »Kernenergie: eine objektive Betrachtung« am Samstag, 24. August 2019, im Restaurant »Dackels Krohne«, Im Kreise 12, 29221 Celle, sprechen. Veranstalter ist der Hayek-Club Celle.

  • Beginn ist um 14 Uhr mit dem Vortrag »Vorsicht, Strahlung! – Wie gefährlich ist Radioaktivität?«.
  • Um 16 Uhr schließt sich das Thema »Wohin mit dem Atommüll?« an.

Nach den Vorträgen ist jeweils Gelegenheit zu einer ausführlichen Diskussion. Der Eintritt ist frei. Es ist auch möglich, nur einen der beiden Vorträge zu besuchen. Informationen zur Veranstaltung sind auch auf Facebook zu finden: https://www.facebook.com/events/345133966403992/.

Der Vortrag »Vorsicht, Strahlung! – Wie gefährlich ist Radioaktivität?« gibt einen Überblick darüber, wie ionisierende (»radioaktive«) Strahlung entsteht und wie sie auf den Menschen wirkt. Er informiert über die Umgebungsstrahlung, der wir immer und überall ausgesetzt sind, und erläutert die verschiedenen Vorstellungen über den Zusammenhang zwischen Strahlung und Krebs.

Der Vortrag »Wohin mit dem Atommüll?« skizziert zunächst die verschiedenen Arten von Atommüll und behandelt dann speziell die hochradioaktiven, langlebigen Abfälle aus Brennelementen, die in Kernkraftwerken anfallen. Wie entsteht der Atommüll in den Brennelementen? Wie gefährlich sind diese Substanzen? Wie verändert sich ihre Gefährlichkeit im Laufe der Zeit? Welche Entsorgungsalternativen zur Endlagerung gibt es?

Über die Nuklearia

Nuklearia

Der Nuklearia e.V. ist ein gemeinnütziger, industrie- und parteiunabhängiger Verein zur Förderung der Kernenergie. Wir sehen in der Kernenergie eine wesentliche Säule der Energieversorgung. Fortschrittliche Reaktoren arbeiten sicher, sauber und nachhaltig. Atommüll lässt sich in Schnellen Reaktoren als Brennstoff nutzen.

Anders als erneuerbare Energien steht Kernenergie jederzeit in ausreichender Menge zur Verfügung und verbraucht keine großen Landflächen. Im Unterschied zu Kohle oder Gas ist Kernenergie CO2-arm und vermeidet Luftverschmutzung.

Kenntnisse über Kernenergie sind in Deutschland rar geworden. Das wollen wir ändern.

2 Gedanken zu „Vorträge zu Strahlung und Atommüll in Celle

  1. Möchte den hier engagierten Leuten danken, von ganzem Herzen. Seit meiner Schulzeit vor rund 60 Jahren bin ich ein Freund der Kernenergie. Inzwischen jedoch habe ich jede Hoffnung auf eine vernünftige demokratische Klärung solcher Dinge in Deutschland verloren und ich denke bloß noch daran, wie die Kinder und Enkel heil aus der bevorstehenden Scheiße herauskommen.

  2. Herzlichen Dank für den engagierten und sehr hochklassigen, inhaltsreichen Vortrag, Herr Klute! Dank auch an die Hayek Gesellschaft als Veranstalter!

    Leider kam die abschließende Diskussionsrunde zum Thema “Wie machen wir Kernenergie in Deutschland wieder hoffähig” aus Zeitgründen viel zu kurz.

    Eines möchte ich als ganz persönliche Meinung dazu festhalten: Die Kernenergie in ihren ganz fortschrittlichen Erscheinungsformen kommt in Deutschland frühestens nach der Erholung von einem generellen Systemzusammenbruch (Finanzen ,Wirtschaft, Migration, etc).zum Zuge.

    Ohne schwere Turbulenzen scheint in Deutschland keine Wende möglich zu sein. Gilt auch für die Kernenergie.

    Das energiepolitische Establishment in Deutschland jagt soeben eine neue, geradezu aberwitzig größenwahnsinnige Sau in Form der offshore-Wasserstofferzeugung mit Aufschüttung künstiler Nordseeinseln usw. durch das Dorf. Siehe Berichterstattung NDR!

    Bevor man also die “Stromwende” zu 100% regenerativ geschafft hat, sucht man sich jetzt schon die Nachbarfelder H2-Mobilität, Wärme und sonstige Anwendungen heraus.

    Immerhin gibt man jetzt zu, dass onshore in Deutschland so gut wie nichts mehr mit Wind zusätzlich geht. Ein Eingeständnis des Scheiterns der bisherigen Energiewende.

    Die Wind- und H2-Projekte in der Nordsee sehen schweren Finanzierungsproblemen entgegen. Oder Der Steuerzahler und Stromkunde wird “verhaftet” werden.

    Dennoch: Nuklearia sollte seine Arbeit fortsetzen.

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