Vorbild Schweden: Wie der Kohleausstieg klappen kann

Nuklearia liest: »A Bright Future«

Im letzten Jahr feierte die englischsprachige Welt das Sachbuch »A Bright Future: How Some Countries Have Solved Climate Change and the Rest Can Follow« von Joshua Goldstein und Staffan A. Qvist. Es erklärt in 15 Kapiteln, warum die Kernkraft unsere beste und einzig wirksame Waffe gegen den Klimawandel ist.

Mit freundlicher Genehmigung des Verlags PublicAffairs haben wir eines der interessantesten Kapitel übersetzt und eingesprochen: »Wie Schweden es gemacht hat«.

Die Autoren zeichnen darin nach, wie das Land in den 1970er Jahren konsequent auf eine neue und revolutionäre Energiequelle setzte. Damit schaffte es Schweden, seine Stromproduktion in wenigen Jahren zu verdoppeln – und gleichzeitig seine klimaschädlichen Emissionen zu halbieren. Viel Spaß beim Zuhören!

Wie gefährlich sind Nuklearunfälle wirklich?

Nach dem Nuklearunglück von Tschernobyl kehrten nicht wenige der Evakuierten trotz Verbots in die Sperrzone zurück. Doch wie gefährlich war das? In 25 Jahren bekamen die Menschen nicht mehr Strahlung ab als bei einem einzigen CT-Scan, sagt Professorin Gerry Thomas im Video-Interview der United Nations University.

Im Rahmen des Fukushima Global Communication Programme erläutert sie, welche Gefahren wirklich von den nuklearen Unfällen in Japan und der Sowjetunion ausgingen. Was hat Japan richtig gemacht? Wie sollte man mit irrationalen Ängsten umgehen?

Die Krebsforscherin und Leiterin der Chernobyl Tissue Bank stellt eine weitverbreitete »schizophrene Einstellung zu Strahlung« fest und fordert Wissenschaftler und Medien auf, Irrtümer aufzuklären.

Nuklearia hat das Interview aus dem Originalvideo ins Deutsche übersetzt und synchronisiert.

Prof. Geraldine (»Gerry«) Thomas über die Gefahren von Nuklearunfällen

Tschernobyl: »Panik kann schlimmer sein als Strahlung«

Interview mit Prof. Dr. Geraldine Thomas zu Tschernobyl und den Folgen

Vor 34 Jahren ereignete sich der Reaktorunfall von Tschernobyl. Mittlerweile ist klar, dass er weit weniger Tote gefordert hat als allgemein befürchtet. Die britische Krebsforscherin Geraldine (»Gerry«) A. Thomas spricht im Nuklearia-Interview über Opferzahlen, die Gefahr von Panik und Parallelen zur Corona-Krise.

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Nuklearia-Klausur: Vorstand lädt ein zum Kennenlernen

Nuklearia-Vorstand trifft sich in Grohnde – »Meet & Greet« am Freitagabend

Am 14. und 15. Februar 2020 kommt der Nuklearia-Vorstand zu einer Klausurtagung im niedersächsischen Emmerthal zusammen, genauer: im Ortsteil Grohnde, nach dem das dortige Kernkraftwerk benannt ist.

Im Rahmen dieser Klausur lädt der Vorstand Öffentlichkeit und Pressevertreter für Freitag, 14. Februar 2020, 19 Uhr, zu einem »Meet & Greet« ein, also zum Kennenlernen und Quatschen. Treffpunkt ist das Gasthaus »Zur Post«, Grohnder Straße 25, 31860 Emmerthal. Ein festes Programm gibt es nicht. Die Nuklearia-Vorstandsmitglieder stehen zu allen Fragen gern Rede und Antwort.

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Protestaktion gegen Deutschlands Ausstieg aus dem Klimaschutz

Klimaaktivisten aus Deutschland und Polen demonstrieren am Sonntag gegen die Stilllegung des Kernkraftwerks Philippsburg.

[Aktualisierung: Ein Bericht von der Klimademo ist verfügbar.]

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Klimaposition der Nuklearia

Klimakatastrophe oder kein Grund zur Panik? Über den Klimawandel, über den Anteil des Menschen daran und über mögliche Maßnahmen wird heftig gestritten. Wie steht eigentlich die Nuklearia dazu?

Wir stellen dazu hier ein vereinsintern abgestimmtes Positionspapier als Beschlussvorlage für die Mitgliederversammlung 2020 vor.

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Dringend: Fordere die EU-Kommission jetzt auf, Kernkraft als nachhaltig anzuerkennen!

Die Europäische Kommission ist zur Zeit dabei, eine Klassifizierung (Taxonomie) für die finanzielle Förderung nachhaltigen Wachstums auszuarbeiten. Und so, wie es derzeit aussieht, soll Kernenergie nicht als nachhaltig eingestuft werden. Das heißt, sie wäre dann schlechter gestellt als andere CO2-arme Stromerzeugungsarten.

Hilf mit, das zu ändern! Bis zum 13. September 2019 hast du die Möglichkeit dazu!

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Vorträge zu Strahlung und Atommüll in Celle

Der Einsatz der Kernenergie auch über 2022 hinaus könnte den CO2-Ausstoß in Deutschland deutlich reduzieren, einen wesentlichen Beitrag zum Erreichen der Klimaziele leisten und Versorgungssicherheit bieten. Doch viele Menschen haben Vorbehalte wegen des Atommülls und der Gefahren durch Strahlung.

Nuklearia-Vorsitzender Rainer Klute will zu diesen Fragen informieren und wird bei der Veranstaltung »Kernenergie: eine objektive Betrachtung« am Samstag, 24. August 2019, im Restaurant »Dackels Krohne«, Im Kreise 12, 29221 Celle, sprechen. Veranstalter ist der Hayek-Club Celle.

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