Greta, go nuclear!

Die #FridaysForFuture-Bewegung streikt gegen Treibhausgas-Emissionen und gegen den Abbau von Kohle, Öl und Gas. Wie sich das erreichen lässt, verrät eine neue Postkarte des Nuklearia e. V.

»Greta, do nuclear« fordert die Nuklearia-Postkarte und empfiehlt Kernkraftwerke als wirksamste Waffe gegen den Klimawandel.

Vorderseite der Postkarte

Warum das so ist, erläutert die Postkarte auf der Rückseite: Kernkraftwerke produzieren CO2-freien Strom, kommen mit minimalem Platz aus und garantieren eine umweltverträgliche, sichere und bezahlbare Stromversorgung. Industrieländer, die auf eine Kombination von Kernenergie und Erneuerbaren setzen, erreichen ihre Klimaziele besser als Deutschland.

Daher lauten die Forderungen der Nuklearia:

  • Lasst die Kohle in der Erde!
  • Weg mit dem Atomausstieg! Wir brauchen moderne Kernkraftwerke!
Rückseite der Postkarte

Interessenten können die Postkarten ab sofort per E-Mail an info@nuklearia.de bestellen, um sie zum Beispiel bei Schülerdemos oder anderen Gelegenheiten weiterzugeben und darüber ins Gespräch zu kommen. Bei der Bestellung bitte das Stichwort »Greta« im Betreff angeben und die gewünschte Stückzahl und die Postanschrift nicht vergessen!

Der Verein verschickt die Postkarten kostenfrei. Druck und Versand trägt die Nuklearia aus den Beiträgen ihrer Mitglieder. Spenden sind aber gern gesehen und neue Mitglieder ebenfalls.


Über die Nuklearia

Nuklearia

Der Nuklearia e.V. ist ein gemeinnütziger, industrie- und parteiunabhängiger Verein zur Förderung der Kernenergie. Wir sehen in der Kernenergie eine wesentliche Säule der Energieversorgung. Fortschrittliche Reaktoren arbeiten sicher, sauber und nachhaltig. Atommüll lässt sich in Schnellen Reaktoren als Brennstoff nutzen.

Anders als erneuerbare Energien steht Kernenergie jederzeit in ausreichender Menge zur Verfügung und verbraucht keine großen Landflächen. Im Unterschied zu Kohle oder Gas ist Kernenergie CO2-arm und vermeidet Luftverschmutzung.

Kenntnisse über Kernenergie sind in Deutschland rar geworden. Das wollen wir ändern.

9 Gedanken zu „Greta, go nuclear!

  1. Wo funktioniert so ein schneller Reaktor der Atommüll schadlos verbrennt? Atommüll aus 5 CH Tesltoren wäre günstig abzugeben statt für 30 Mrd. ein Endlager zu bauen.

  2. In Berlin waren bei der Schülerdemo gestern laut Polizei 15.000 bis 20.000 Leute versammelt. Als ich um Halbelf meine 450 Flyer “Atomausstieg verfassungswidrig?” verteilt hatte, strömten mir auf dem Rückweg zum Bahnhof immer noch Scharen von Schülergruppen entgegen. Man hätte auch für die doppelte oder dreifache Menge Abnehmer gefunden. Ich wollte aber nicht mit einem Rollkoffer rumgehen, und zum Tragen waren 450 Flyer noch nicht lästig. Gerade die mittlere Generation der Schüler zeigte sich interessiert, und manche boten sich sogar an, beim Verteilen zu helfen. Das fand ich ermutigend im Hinblick auf weitere Aktionen.

    • Danke für deinen ermutigenden Bericht, Christoph! Da sollte eigentlich jeder, der 20 oder 50 Greta-Postkarten bestellt, sich überlegen, ob er nicht lieber noch eine Null dranhängt!

  3. Sie wissen schon, daß der winzige menschliche Beitrag zum atmosphärischen Spurengas CO2 nicht klimasensitiv ist, aber das “Argument” ist einfach zu schön. Warum konzentrieren Sie sich nicht besser auf Ihr Kerngeschäft: Stabile, sauberere und billige Energiebereitstellung – was dem deutschen Michel nach dem Blackout vielleicht aufgehen wird? Mit freundlichem Gruß!

    • In der Nuklearia wissen wir, dass über den Einfluss des CO2 auf das Klima nicht überall Einigkeit besteht. Das ist auch unter unseren Mitgliedern nicht unumstritten.

      Aber eines ist klar: Wenn die Gesellschaft die massive Senkung von CO2-Emissionen fordert, dann werden wir keinesfalls betreten schweigen, sondern allen erzählen, mit welchem Mittel sich diese CO2-Reduktion am besten und wirksamsten erreichen lässt!

      • Ein Gramm Uran liefert so viel Energie wie 2,7 Tonnen Steinkohle.

        Bei der Spaltung von 1 g Uran entstehen 999,6 mg Spaltprodukte und 0,4 mg pure Energie.

        Bei der Verbrennung von 2,7 Tonnen Kohle wird es schwierig, die 0,4 mg Energie “nachzuwiegen”, und weil 02 ein höheres Atomgewicht hat als C entstehen über 10 Tonnen Abgas. Das meiste von den 10 Tonnen ist CO2, aber bei natürlich vorkommender Kohle sind dann auch immer Schwefeloxide und Schwermetall-haltige Asche dabei.

        Es kann gut sein, daß das CO2 nicht das größte Problem ist – hierzulande hat man den Schwefel gut im Griff, bei den quick-cheap-and-dirty Kohlekraftwerken in Entwicklungsländern sieht das anders aus. Aber fakt ist so oder so: die 10 Tonnen Abgas landen im Wesentlichen in der Atmosphäre. Die 999,6 mg Spaltprodukte landen erst im Abklingbecken und später in einem Castor-Behälter, den man völlig problemlos jahrzehntelang im Hinterhof des Kernkraftwerkes stehen lassen kann.

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