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Nuklearia bei Berliner Klimademo: Kernkraft trotzt dem Gegenwind

Kernenergie ist Klimaschutz – auch wenn das manche nicht hören wollen.

Am 18. April 2026 demonstrierten Tausende in Berlin unter dem Motto „Erneuerbare Energien verteidigen“, organisiert von Fridays for Future. Auch Nuklearia war vor Ort – wenn auch nicht auf Einladung. Der rbb begleitete uns mehrere Tage für eine Dokumentation über die Berliner Nuklearia. Bevor wir den rbb-Beitrag zeigen, hier zunächst unser eigenes Video von der Klimademo:

Wenige Tage vor der Demonstration teilte uns FFF Berlin mit, dass Nuklearia nicht willkommen sei, weil Kernkraft nicht erneuerbar sei. Dabei zeigen Lebenszyklusanalysen, dass Kernenergie nicht nur sehr CO₂-arm ist, sondern auch deutlich weniger Rohstoffe benötigt als erneuerbare Energietechnologien. (Quelle)

FFF verlangte, dass wir eine räumlich getrennte Gegenkundgebung anmelden. Wir sahen uns aber nicht als Gegner, sondern meldeten eine Veranstaltung in unmittelbarer Nähe mit deutlicher Betonung der Gemeinsamkeiten an und setzten vor Ort durch, dass keine Polizeiabsperrungen den direkten Austausch verhinderten.

Unsere Botschaft war klar: Kernenergie und erneuerbare Energien gehören zusammen. Mit einer stabilen Basis aus Kernkraft können wir fossile Energieträger ersetzen.

Vor Ort gab es erwartbare Kritik zu Sicherheit, Atommüll und Kosten. Gleichzeitig nutzten viele Demonstrierende die Gelegenheit zum offenen Gespräch. Neben Ablehnung erlebten wir auch ehrliches Interesse und konstruktive Diskussionen.

rbb begleitete Nuklearia

Der rbb begleitete Nuklearia bereits mehrere Tage für seine Reihe „Energie ohne (W)Ende“. Der Beitrag zeigt unsere Teilnahme an der Klimademonstration und weitere Aktivitäten der Berliner Ortsgruppe der Nuklearia.

Zum RBB Video

Der Wiedereinstieg ist möglich

Die Kernkraftwerke stehen noch, das Know-how ist vorhanden – das zeigte zuletzt auch der KernD-Verbandstag.

Und der aktuelle Bericht der Radiant Energy Group bestätigt: Die Reaktivierung deutscher Kernkraftwerke ist technisch machbar, wirtschaftlich attraktiv und letztlich eine Frage des politischen Willens.

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