40 Jahre nach Tschernobyl und 15 Jahre nach Fukushima veröffentlicht Nuklearia eine Gesundheitsbilanz der Kernenergie. Anlass ist eine ganzseitige Anti-Atom-Anzeige der Ärzteorganisation IPPNW im Frühjahr 2026 in der Süddeutschen Zeitung.
Der neue Nuklearia-Blog-Artikel „Kernkraft schützt Leben“ von Nuklearia-Fachreferent Daniel Brand zieht Bilanz aus jahrzehntelanger Forschung: Die Strahlendosen für die Bevölkerung in Fukushima waren so niedrig, dass auch umfangreiche Gesundheitsuntersuchungen keine strahlenbedingten Gesundheitsschäden nachweisen konnten. Sogar nach Tschernobyl lag die zusätzliche Strahlenbelastung in Deutschland deutlich unter der jährlichen natürlichen Hintergrundstrahlung. Die damaligen Vorsichtsmaßnahmen erscheinen im Nachhinein vielfach völlig überzogen.
Der Schweizer Kernphysiker Dr. Walter Rüegg hat die Erstellung des Artikels fachlich begleitet.
»Der größte Teil der Tschernobyl-Sperrzone ist aus radiologischer Sicht heute bewohnbar. Das haben unsere Messungen vor Ort gezeigt. Das steht in erstaunlichem Gegensatz zu dem Bild, das viele Menschen von Tschernobyl haben.«, sagt Dr. Walter Rüegg.
»Saubere Luft, verlässliche Energie, Wohlstand und eine funktionierende medizinische Versorgung sind für unsere Gesundheit viel wichtiger als die niedrigen Strahlendosen, denen die Bevölkerung selbst nach Fukushima ausgesetzt war. Betrachtet man die gesamte Gesundheitsbilanz, schützt Kernenergie Gesundheit und Leben«, sagt Nuklearia-Fachreferent Daniel Brand.
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