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Nuklearia unterstützt Kernkraft-Forderungen der CSU-Landesgruppe

Die Nuklearia unterstützt die Beschlussvorlage für die Tagung der CSU-Landesgruppe, in der eine Rückkehr zur Kernkraft gefordert wird.

»Die Nutzung der Kernkraft als Teil unseres Energiemixes ist die notwendige Voraussetzung, um den Forderungen Wirtschaftlichkeit, Umweltverträglichkeit und Versorgungssicherheit des energiepolitischen Zieldreiecks zugleich gerecht werden zu können.« sagt Niels Harksen, Pressesprecher der Nuklearia. »Deutschland sollte die Nutzung der Kernkraft deswegen umgehend wieder legalisieren und der europäischen Nuklearallianz beitreten.«

Dieser Schritt ist notwendig, um der Industrie künftig sauberen Strom zu wettbewerbsfähigen Preisen bieten zu können, ohne dauerhaft auf Subventionen aus dem Staatshaushalt angewiesen zu sein. Der derzeit verfolgte, auf Wind- und Solarenergie basierende Kurs wird die Stromkosten hingegen absehbar weiter erhöhen. Der Ausgleich der wetterbedingten Produktionsschwankungen erfordert aufwändige Investitionen in Netze, Speicher und Backupkraftwerke, während der Erhalt der so geschaffenen Doppelstruktur und die Redispatch-Kosten auch den Betrieb teuer machen.

Wiederaufarbeitung der Brennelemente

In der Beschlussvorlage der CSU-Landesgruppe wird speziell die Technologie der Wiederaufarbeitung erwähnt. Sie erlaubt es, sowohl die Menge als auch die notwendige Endlagerdauer für radioaktiven Abfall aus ausgebrannten Brennelementen erheblich zu reduzieren, indem der weiter nutzbare Anteil von ausgebranntem Kernbrennstoff abgetrennt und zu neuen Brennelementen verarbeitet wird. Daniel Brand, Nuklearia-Referent für Fragen der nukleare Entsorgung, ordnet dazu ein:

»Es handelt sich bei Wiederaufarbeitung um eine erprobte Technologie, die bis zu ihrem ab 2005 geltenden Verbot auch durch Deutschland erfolgreich in Kooperation mit Frankreich und Großbritannien genutzt wurde. Zugleich gibt es zahlreiche Möglichkeiten zur Weiterentwicklung der Wiederaufarbeitung, bei denen sich Deutschland im europäischen Rahmen sinnvoll einbringen kann. 
Wiederaufarbeitung kann dabei sowohl in Kombination mit Reaktoren der sogenannten vierten Generation als auch mit bestehenden Kernkraftwerken eingesetzt werden.« 

Reaktivierung der Kernkraftwerke

Die Nuklearia regt deswegen als Ergänzung zur CSU-Beschlussvorlage an, dass auch eine Instandsetzung und Reaktivierung infolge des Atomausstiegs stillgelegter Kernkraftwerke zu den Zielen der deutschen Politik gehören sollte. 

Gegner der Kernkraft, wie die Politikerin Nina Scheer (SPD), kritisierten den Vorstoß der CSU-Landesgruppe. Die Kritik baut allerdings auf falschen Informationen und verzerrender Darstellung auf, wie Daniel Brand in einer Gegendarstellung aufzeigt.

Der Vorstoß der CSU dagegen ist ein weiterer Beleg für das weltweit wachsende Interesse an der Kernkraft. Wir sind daher zuversichtlich, dass die Kernkraft auch in Deutschland bald wieder legalisiert und erfolgreich genutzt werden wird.

Über die Nuklearia

Die Nuklearia ist ein gemeinnütziger, industrie- und parteiunabhängiger Verein. Sie setzt sich faktenbasiert für Kernkraft als Grundpfeiler einer sauberen und sicheren Energieversorgung ein. Das Ziel: Natur und Klima schützen, Wirtschaft und Wohlstand bewahren.

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