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Niedrigwasser an der Donau: Anpassungen an den Klimawandel statt Grenzen der Kernkraft

Nuklearia veröffentlicht technische Root-Cause-Analyse zu den Teilabschaltungen im ungarischen Paks und rumänischen Cernavodă

Die teilweisen Abschaltungen von Kernkraftwerken an der Donau werden derzeit häufig als Beleg dafür dargestellt, dass Kernenergie bei Hitze und Dürre an ihre Grenzen stoße. Die technische Root-Cause-Analyse der Nuklearia kommt zu einem anderen Ergebnis: Von den drei Kernkraftwerksstandorten an der Donau ist einer trotz derselben Niedrigwasserlage überhaupt nicht betroffen. Für die beiden anderen werden standortspezifische technische Lösungen umgesetzt oder vorbereitet.   

Zur vollständigen technische Root-Cause-Analyse

Statement zur technischen Einordnung

»Den Kernkraftwerken an der Donau geht nicht das Kühlwasser aus. Das bulgarische Kernkraftwerk Kosloduj ist trotz derselben Niedrigwasserlage überhaupt nicht betroffen. Das ungarische Paks zeigt außerdem, wie einfach die technische Lösung sein kann: Dort plant der Betreiber, die Kühlwasserentnahme künftig tiefer zu legen. Wer die aktuellen Ereignisse als grundsätzliches Argument gegen die Kernkraft anführt, zieht die falschen Schlussfolgerungen«, erklärt Niels Harksen, Pressesprecher der Nuklearia.  

Statement zur energiepolitischen Einordnung

»Ob Kernkraftwerke wie gelegentlich in Frankreich und der Schweiz aus Gründen des Gewässerschutzes oder wie in Ungarn und Rumänien aufgrund außergewöhnlich niedriger Wasserstände ihre Leistung reduzieren müssen: In jedem Fall können sie mit standortspezifischen technischen Maßnahmen angepasst werden. Gerade weil diese Leistungsreduzierungen über das Jahr betrachtet kaum ins Gewicht fallen, besteht für einzelne Betreiber oft kein Anreiz, in entsprechende Anpassungen zu investieren. Für die Versorgungssicherheit sind solche Investitionen dennoch sinnvoll. Die Klimaanpassung kritischer Energieinfrastruktur ist deshalb auch eine öffentliche Aufgabe«, sagt Dominic Wipplinger, Kerntechnikexperte der Nuklearia aus Wien. Er ergänzt: »Damit sind Kernkraftwerke gegenüber Wasserkraftwerken wie in Österreich im Vorteil, die von Niedrigwasser unvermeidlich betroffen sind.«

Die vollständige technische Root-Cause-Analyse

Über die Nuklearia

Die Nuklearia ist ein gemeinnütziger, industrie- und parteiunabhängiger Verein. Sie setzt sich faktenbasiert für Kernkraft als Grundpfeiler einer sauberen und sicheren Energieversorgung ein. Das Ziel: Natur und Klima schützen, Wirtschaft und Wohlstand bewahren.

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