Maschinen der Freiheit – Vortrag zum Download

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Am 10. März habe ich bei der Nuklearia-Regionalgruppe Franken in Erlangen meinen Vortrag »Maschinen der Freiheit – der Integral Fast Reactor und die Zukunft der Kernenergie« gehalten.
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Fortschritt statt Angst: mit Positivargumenten für die Kernenergie

In seinem Artikel zur Gründung des Vereins Nuklearia e. V. schreibt Peter Heller:

Es ist aus meiner Sicht nicht zielführend, Kernenergie in einem Wettlauf der Angst (“Strahlentod” kontra “Klimakatastrophe”) als das geringere Übel zu vermarkten. Man kann natürlich die inneren Widersprüche der Umweltbewegung, die das Klima schützen will, aber gleichzeitig Kernenergie zu diesem Zweck ablehnt, sehr gut herausarbeiten. Aber nur dann, wenn man Kernenergie als etwas ansieht, was auch ohne Klimakatastrophe aus sich selbst heraus sinnvoll und nützlich ist.

Bezüglich des anthropogenen Klimawandels stimme ich mit Peter nicht überein. Er sieht ihn als nichtexistent, oder wenn schon existent dann als kein schwerwiegendes Problem an, ich dagegen stelle mich vorsichtshalber auf die Position der derzeitigen Mehrheit der Wissenschaftler und setze als begründbare Arbeitshypothese voraus, dass es den anthropogenen Klimawandel tatsächlich gibt und dadurch bestimmte Schwierigkeiten auf die Zivilisation zukommen könnten.

Dennoch stimme ich Peter bezüglich des oben zitierten Absatzes zu!
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Kernenergie – das Tor zum Weltraum

Alle Lebewesen auf der Erde mit Ausnahme des Menschen sind in ihrer Handlungsfähigkeit durch die eigene Körperkraft begrenzt: Sie können ihre Umwelt nur in geringem Maße verändern und wachsen daher in eine bestimmte ökologische Nische hinein, die sie nicht verlassen können. Menschen aber vermögen Dank Vernunft und wissenschaftlicher Kreativität ihre Lebenswelt komplett umzugestalten, indem sie mächtige Technologien erschaffen, durch die ihre Fähigkeiten um viele Größenordnungen gesteigert werden. Wir haben sogar die Fähigkeit entwickelt, unseren Planeten zu verlassen und in den Kosmos vorzudringen: Solcherart sind wir nicht nur nicht mehr an eine bestimmte ökologische Nische gebunden, wir lernen gerade sogar, Orte außerhalb der Erde als Lebensumwelt zu erschließen. Dies könnte darauf hindeuten, dass wir die erste Spezies auf der Erde sind, die nicht aussterben muß, sondern Millionen, vielleicht sogar Milliarden von Jahren lang fortzudauern vermag.
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Das Zeitalter des klaren Himmels

Nebelmorgen in einer nördlichen Hafenstadt. In einem Antiquariat hatte ich mir eine alte Ausgabe der „Buddenbrooks“ gekauft, mit herrlichem weichem leicht modrig duftendem Papier. Es war einer dieser Tage, an denen man das Meer nur durch den allgegenwärtigen Duft von salziger Nässe bemerkt. Die Gasse, die zur Mole hinunterführt, versank in weißgrauem Nichts. Das Kopfsteinpflaster schimmerte vor Feuchtigkeit. Ich befühlte das Buch nochmal mit den Fingern, und legte es dann in meine Tasche, in der bereits Baguettebrot, ein Glas eingemachter Schafskäse, mit Ingwer aromatisiertes Kaffeepulver und ein alter Messingwecker lagen.
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Zukunft der Vergangenheit vs. Zukunft der Gegenwart?

Jede Zeit hat ihre eigene Zukunft: Man lernt aus der Science Fiction vor allem viel über die jeweilige Gegenwart, in der sie erdacht wurde. Aus der vergleichsweise aggressiven „Die-oberste-Direktive-nehmen-wir-nicht-so-genau“-Politik des Captain Kirk, in der deutlich die Mentalität des Kalten Krieges mitschwingt, wurde die friedfertigere, verträumtere Nachknappheits-Phantasie von „Star Trek: The Next Generation“.
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