Die Antientrope Internationale

 

„…we need a new global movement of nuclear support“, schreiben die australischen Wissenschaftler Barry Brook und Tom Wigley.
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Challenge für Kernkraftgegner: Löst das Problem der Entropie!

„Aber ihr müsst das Problem des Atommülls auch ganz sicher lösen!“

Dies ist eine geläufige Aussage von Kernkraftgegnern. Wenn sie von unseren Projekten, fortgeschrittenen Brennstoffzyklen mit komplettem Aktinidenrecycling und Reaktoren der IV. Generation hören, wird, sofern das Gespräch, hust hust, in höflichem und zivilisiertem Rahmen bleibt, über kurz oder lang mit großem Nachdruck eine Lösung des Problems der nuklearen Abfälle eingefordert.
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Berge, Meere und Solarparks: 40.000 GW aus EE?

Zweite Hälfte des 21. Jahrhunderts: Zehn Milliarden Menschen leben auf der Erde – und alle stellen die berechtigte Forderung, einen europäischen Lebensstandard genießen zu dürfen. Das erfordert viel Energie: Typischerweise mehrere Kilowatt pro Person. Wir stellen uns in dieser Extrapolation vor, dass alle Prozesse elektrifiziert und dekarbonisiert wurden. Dort, wo dass nicht möglich ist (z.B. Antrieb von Flugzeugen) kommen synthetische Kraftstoffe oder Biokraftstoffe zum Einsatz. Da elektrische Maschinen effizienter sind als Verbrennungsmotoren und die Energiewandlung chemische Verbrennung -> Elektrizität nun entfällt, rechnen wir mit etwas weniger als dem momentanen pro-Kopf-Verbrauch an Energie in Deutschland (5 bis 6 kW): 4 kW pro Person für 10 Milliarden weltweit! Dies entspricht:

P_\mathrm{Welt} = 40.000 \, \mathrm{GW} = 4 \times 10^{13} \, \mathrm{W}

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„Warum gibt es das noch nicht?“ – Geschwindigkeit technologischen Fortschritts

„Wenn das IFR-Projekt erfolgreich zuende geführt wurde, warum haben wir dann noch keine weltweite IFR-Energieversorgung?“
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Erneuerbare Energiequelle Uran

Wie ich schon in einem früheren Artikel erwähnte, lässt der Einsatz fortgeschrittener Brennstoffzyklen a la IFR die Uranressourcen praktisch unendlich werden, da die enorme Energieausbeute pro Masseneinheit die Nutzung von Ressourcen mit niedriger Konzentration aber riesigem Gesamtgehalt wie z. Bsp. dem Meerwasser erlaubt. Dieser Gedanke soll noch ein wenig quantitativ entwickelt werden.
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Das Zeitalter des klaren Himmels

Nebelmorgen in einer nördlichen Hafenstadt. In einem Antiquariat hatte ich mir eine alte Ausgabe der „Buddenbrooks“ gekauft, mit herrlichem weichem leicht modrig duftendem Papier. Es war einer dieser Tage, an denen man das Meer nur durch den allgegenwärtigen Duft von salziger Nässe bemerkt. Die Gasse, die zur Mole hinunterführt, versank in weißgrauem Nichts. Das Kopfsteinpflaster schimmerte vor Feuchtigkeit. Ich befühlte das Buch nochmal mit den Fingern, und legte es dann in meine Tasche, in der bereits Baguettebrot, ein Glas eingemachter Schafskäse, mit Ingwer aromatisiertes Kaffeepulver und ein alter Messingwecker lagen.
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Energie-Sozialdemokratie: Das Weltwerk (Buchrezension: Prescription for the Planet – Teil 1)

Wisst ihr noch: Deutsche Bundesbahn. Deutsche Bundespost. Lufthansa. Hust hust das Arbeitsamt hust hust…

Manche Leute sind überrascht, wenn sie erfahren, was noch vor wenigen Jahren alles in der Hand des Staates war.
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Kernkraft für Afrika

Nutzbare Energie ist auf der Erde bisher sehr ungleichmäßig verteilt: Von den ca. 15.000 GW, die die Menschheit zur Zeit aufnimmt, entfällt der größte Anteil auf die industrialisierte Welt. Die pro Kopf nutzbare Energie ist ein gutes Maß für Wohlstand und Lebensqualität. Die „Trennlinie“ zwischen arm und reich liegt dabei bei 2000 W/Person – was in etwa der Situation in Mexiko entspricht.
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