Für Kernenergie, gegen Atommüll – Verein »Nuklearia« gründet sich

Nuklearia-Pressemitteilung

Der Pro-Kernkraft-Verein Nuklearia e.V. gründet sich am Mittwoch, 30.10.2013, in Dortmund. Er will Befürworter der Kernenergie sammeln und ihr Sprachrohr sein. Weiterlesen

Luftverschmutzung Hauptgrund für Krebs

Fossil befeuertes Kraftwerk Drax, North Yorkshire, England

Ein wichtiges Argument pro Kernkraft lieferte jetzt die Weltgesundheitsorganisation WHO: Luftverschmutzung ist ein Hauptgrund für Krebs. 2010 seien 220.000 Menschen an Lungenkrebs gestorben, der durch Luftverschmutzung ausgelöst wurde. Außer für Lungenkrebs sei Luftverschmutzung Ursache für weitere Krebsarten. Darüber berichtet beispielsweise das Handelsblatt.

Das ist keine wirkliche Überraschung, aber es ist gut, das nun offiziell festgestellt zu wissen. Bei der Abwägung zwischen Kernenergie und fossilen Kraftwerken ist das ein wesentlicher Aspekt, bei dem Kernkraft punktet. Es ist ja gerade die Angst vor Krebs durch Verstrahlung, die die Haltung vieler Menschen zur Kernenergie bestimmt. Nun wissen wir, daß Luftverschmutzung Krebs verursacht, bei Strahlung jedoch erst ab einer akuten Dosis von 100 Millisievert (mSv) ein Zusammenhang zu Krebs feststellbar ist – ein Wert, der bei der allgemeinen Bevölkerung in Fukushima nicht annähernd erreicht wurde. Von den noch viel zahlreicheren Todesfällen durch Atemwegs- und Herzerkrankungen durch Luftverschmutzung soll an dieser Stelle gar nicht die Rede sein.

In Deutschland haben wir energiewendebedingt einen Rückgang der Kernenergie auf 16 Prozent an der Stromerzeugung (2012). Der Anteil der Kohle an der Stromerzeugung ist jedoch allein in den ersten neun Monaten dieses Jahres auf 52 Prozent angestiegen. Was der Gesundheit zuträglicher wäre, kann sich nun jeder selbst überlegen.

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Mehr verstehen so dass wir uns weniger zu fürchten brauchen…

Im Internet brodeln seit einigen Tagen Diskussionen rund um die Fukushima-Beiträge der Netzfrauen.

Natürlich erscheinen Leuten, die sich mit der Materie auskennen, Behauptungen wie „ganz Japan wird entvölkert“, „die Existenz der Menschheit steht auf dem Spiel“ bestenfalls grotesk – als könnten die Urheber Roland-Emmerich-Filme nicht von der Realität unterscheiden. Dass die Netzfrauen sich weigern, Kommentare freizuschalten, die an ihren Aussagen Zweifel anmelden, wirkt ebenfalls nicht sehr professionell.

Es ist jedoch eine gute und nützliche Sache, Konflikte durch die Augen des Gegners zu betrachten zu versuchen. Zum einen, weil auch der Gegner ein Mensch ist, zum anderen, weil dies einen befähigt, die eigene Position besser zu vertreten und zu verteidigen.
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Der gesunde Menschenverstand

Ich speiste in einem linken Kulturzentrum zu Mittag. Manche werden sich fragen: Wie zum Geier passt ein Nukleide in ein linkes Kulturzentrum, in dem sogar auf der Klotür Antiatomaufkleber zu finden sind und regelmäßig Greenpeace-Filmabende stattfinden?! Ihr kennt mich nun schon ein wenig, und wisst daher, dass ich durchaus ein langhaariger Gerechtigkeitskämpfer bin, allerdings notabene ein technikpositiver Gerechtigkeitskämpfer.
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